Marie Antoinette Glaser

Porträt 

Marie Glaser ist Kulturwissenschaftlerin und leitet seit Dezember 2015 das ETH Wohnforum - ETH CASE. Studium der Literaturwissenschaft, Ethnologie und Europäischen Ethnologie in München, Wien und Washington D.C. Von 2002–2004 war sie Stipendiatin der Andrea von Braun Stiftung. Sie leitet Forschungsprojekte und unterrichtet als Dozentin am Departement Architektur. 

CV und Publikationsliste

1994 Mitarbeit im Filmmuseum München sowie wissenschaftliche Mitarbeit bei der Ausstellung "Grossstadtmenschen. Die Welt der Angestellten" im Münchner Stadtmuseum/Deutschen Historischen Museum Berlin.

1995 Certificate of Advanced Studies in Museum Studies and the Arts an der American University Washington D.C.

1995 Mitarbeiterin im Registrar's Department im Solomon R. Guggenheim Museum, New York.

1996 bis 1997 Pressearbeit und Kunstvermittlung im Kunsthistorischen Museum Wien.

Von 1999 bis 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin im interdisziplinären Forschungsprojekt "Science as Culture – Wissenschaftskulturen im Vergleich“  zur Erarbeitung der Grundlagen für ein überfakultäres Programm zur interdisziplinären Kommunikation (finanziert durch das österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur); Promotion 2004 in Literaturwissenschaft und Wissenschaftstheorie an der Universität Wien.

Mitglied im Leitungsteam und Lehrbeauftragte im Weiterbildungskurses "Studium Integrale" an der IFF Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Universität Klagenfurt, Standort Wien. Bis 2001 war sie als Verlagslektorin für den Passagenverlag und den Wiener Universitätsverlag WUV tätig.

 

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Schwerpunkte 

Marie Glaser publiziert und arbeitet zu den Themen Wohnen und Armut, Integration, Hausbiografien, Wohnbau und soziale Nachhaltigkeit in der Quartierentwicklung.

Projekte

Sicherung und verbesserter Zugang zu Wohnraum für sozial benachteiligte Gruppen (2016-2018, Projektleitung gemeinsam mit Ernst Basler Partner)
Orientierungshilfe für Kantone, Städte und Gemeinden

 
Impulse setzen für einen nachhaltigen Wohnungsbau. Innovative Prozesse und Projekte im Wohnungswesen (2015-2017, Projektleitung)

Zukunft Rotachquartier- Einschätzung der gesellschaftlichen Nachhaltigkeit der Siedlung Rotach (2015-2016, Projektleitung)

 
Zur Karriere des Baubooms. Hausbiographien ausgewählter Wohnungsbauten aus den Jahren 1950–1980 (SNF-gefördert, 2011–2014, Projektleitung)
 
Zur Karriere des Dauerhaften. Hausbiographien wertgeschätzter Wohnungsbauten aus den Jahren 1900 bis zur Gegenwart (SNF gefördert, 2007–2009, Projektleitung)

Public Spaces In High-Density Living In Singapore; Future Cities Laboratory, Singapore ETH Centre – Module Housing (2012–2014, senior researcher)

Mitglied des internationalen Netzwerkes "Negotiating In/Visibilities" (geleitet von der Universität Kopenhagen – ETH Zürich)
Link: http://ni.ikk.ku.dk/about/

Befragung von Interessentinnen und Interessenten beim Kauf bzw. Verkauf von Wohneigentum, Fragebogenentwicklung (gem. m. Swisslife, 2012–2013)

Baustelle. Metamorphosen in der Stadt (2005–2007, Projektleitung)
Link: http://www.zeit.de/2008/38/P-Glaser
 

Lehre

Seit 2007 Dozentin und Kursleitung Master of Advanced Studies MAS ETH ARCH Housing, gemeinsam mit Prof. Dietmar Eberle.

Seit 2010 methodische und inhaltliche Betreuung von Dissertationen am ETH Wohnforum – ETH CASE.

2007–2014 Dozentin für das Wahlfach „Wohnen im kulturellen und gesellschaftlichen Kontext von Stadtentwicklung“ (Bachelors und Masters) am Departement Architektur ETH Zürich; Betreuung von Diplomwahlfacharbeiten.

Aktivitäten

Mitglied der ExpertInnengruppe zur Revision des WBS Wohnungs-bewertungssystems des Bundesamtes für Wohnungswesen BWO, Grenchen (2011–2014);

Gastkolumnistin der Zeitschrift „architektur + technik“;

Expertinnen- und Gutachterinnentätigkeit in Gremien und Architekturwettbewerben;

Dozierendenvertreterin in der Departementskonferenz am D-ARCH der ETH Zürich.

Mitgliedschaften

ENHR European Network for Housing Research

ACSA – International Association for Cultural Studies in Architecture

Schweizerische Gesellschaft für Kulturwissenschaften SGKW

Monografien

Publikationen (Auswahl)

Peer reviewed articles

  • Eveline Althaus, Marie A. Glaser u. Claudia Mühlebach, Weite Dichte: Eine Neubetrachtung von Schweizer Grossüberbauungen und ihrer Grünräume nach 40 Jahren, in: Anthos Zeitschrift für Landschaftsarchitektur, Nr. 01/2014, S. 4-7
  • Marie A. Glaser und Christine Schumacher, Kreativität in der Architekturausbildung. Erkundungen zu einem disziplinären Mythos, in: Kreativität Eine Rückrufaktion, transcript, ZS f. Kulturwissenschaften, Band 1, 2008, S.13-30

Buchbeiträge

  • Eveline Althaus und Marie A. Glaser, Legacies of Modernism. House Biographies of large post-war residential complexes in Switzerland, in: Federico Zanfi, G. Caramellino (ed.), Middle-Class Housing in Perspective, submitted, to be published in 2015
  • Eveline Althaus und Marie A. Glaser, House Biographies: Housing Studies on the Smallest Urban Scale, in: Stamatina Th. Rassia u. Panos M. Pardalos (Hg.), Cities for Smart Environmental and Energy Futures: Impacts on Architecture and Technology, Wien, Berlin, Heidelberg: Springer, 2013, S. 281-288
  • Marie A. Glaser, House biographies – analysing the changing of meaning, uses and values of housing over time, in: Gilles Barbey u. Roderick Lawrence (ed.), Habitations électives – vers un réexamen et une requalification du chez-soi, Gollion, submitted
  • Marie A. Glaser, Durability in Housing – the Aesthetics of the Ordinary, in: Sang Lee/TU Delft, Aesthetics of Sustainable Architecture, Rotterdam: 0I0 Publishers, 2011, S. 198-213
  • Marie A. Glaser, Die Inszenierung von Arbeit im öffentlichen Raum – Baustellen in der Stadt, in: Stadt in der Geschichte, hg. v. SWAK Arbeitskreis Stadtgeschichtsforschung Saarbrücken, 2011. S. 117-125

Sonstige relevante Publikationen

  • Eveline Althaus, Marie A. Glaser und Claudia Mühlebach, Zur Karriere des Baubooms. Hausbiografien ausgewählter Wohnungsbauten aus den Jahren 1950 bis 1980, Schlussbericht, ETH Wohnforum-ETH CASE, 2014
  • Marie A. Glaser, Vernetzte Reflexion als Basis für interdisziplinäre Zusammenarbeit, in: Briefe zur Interdisziplinarität, Schwerpunkt Disziplinen als Kulturräume, November, hg. v. Andrea-von-Braun-Stiftung, München, 2010, S. 29-42
  • Marie A. Glaser und Lukas Imhof, Zur Debatte um den Engepark, in: „Werk, Bauen+Wohnen“, Heft 3, 2010, S. 62-64
  • Marie A. Glaser; Joss, A.; Adam, A.; Herzog, S., Zur Karriere des Dauerhaften. Hausbiografien wertgeschätzter Wohnungsbauten aus den Jahren 1900 bis zur Gegenwart, Schlussbericht, Zürich: ETH Wohnforum - ETH CASE, 2010
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