Geschichte

Zur Entstehungsgeschichte des ETH Wohnforum - ETH CASE

ETH Wohnforum wurde 1990 gegründet von Prof. Alexander Henz (Professur für Architektur und Planung), Prof. Dr. Markus Brändle-Ströh (Sozialpsychologe) und Susanne Gysi (Dozentin für Soziale Arbeit).
 Die Gründung stand im Zusammenhang mit dem vom ETH-Schulratspräsidenten finanzierten, interdisziplinären Forschungsprojekt “Habitation Horizon 2000/Wohnen 2000“ der ETH Lausanne und der ETH Zürich (Bassand/Henz, 1988). Dieses Projekt enthielt auch eine “Ideenskizze zu einem Kontaktforum für Wohnfragen“ mit gesellschaftsrelevanten Forschungsfragen und Hinweisen zum Wissenstransfer zwischen Forschung, Lehre und Praxis. Die heutigen Schwerpunkte und Arbeitsweisen des ETH Wohnforum entsprechen weitgehend dieser Ideenskizze von 1988.

1992 bewilligte die Forschungskommission der ETHZ das erste ETH Wohnforum-Projekt “Sonnenhalb, Schattenhalb. Wohngeschichten und Wohnsituationen von Frauen in der Schweiz“ (Hugentobler/Gysi, 1996).

Nach der Emeritierung von Prof. Alexander Henz im Jahr 1998 wurde ETH Wohnforum per Januar 2000 von Prof. Dietmar Eberle, Professor für Architektur und Entwurf, übernommen. Mittels eines Antrags zuhanden der Schulleitung konnten im Anschluss die Grundmittel des ETH Wohnforum aufgestockt und die Personalkontinuität gewährleistet werden. 

Der Name ETH Wohnforum wurde 2007 durch die englische Bezeichnung ETH CASE (Centre for Research on Architecture, Society & the Built Environment) ergänzt.